Einladung zum Treffen der LAG Drogen Berlin am 11. Januar 2010

Liebe Mitglieder und InteressentInnen,

zunächst wünschen wir Euch allen einen gelungenen Start ins neue Jahr. Es liegt ja so einiges vor uns…

Das nächste Treffen der LAG Drogen Berlin findet am

Dienstag, den 11. Januar 2011 um 20 Uhr

im Igelbüro-Laden der Grünen Kreuzberg-Friedrichshain, Dresdener Str. 10, statt.
Auf diesem Treffen werden die Wahlen der Gremiendelegierten sowie der SprecherInnen und der Geschäftsführung stattfinden. Gemäß §10 (5) der Satzung von Bündnis ‘90/Die Grünen Berlin ist für Sitzungen, bei denen Delegiertenwahlen stattfinden, mit einer Frist von zehn Tagen einzuladen.

Gäste sind wie immer willkommen!

Als Themen sind diesmal vorgesehen:

  • Wahlen der Gremiendelegierten
  • Wahlen der SprecherInnen und der Geschäftsführung
  • Diskussion zum Wahlprogramm für die Abgeordnetenhaus- / BVV-Wahlen
  • Bericht vom Seminar “Freiwilligen-Management” durch Thomas
  • Berichte/Sonstiges

Bis dann – mit Gras-Grünen Grüssen
Silke, Tibor und Thomas

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Einladung zum Treffen der LAG Drogen Berlin am 30. November 2010

Liebe Mitglieder und InteressentInnen,

Das nächste Treffen der LAG Drogen Berlin findet am

Dienstag, den 30. November 2010 um 20 Uhr
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FR: Krieg gegen Drogen ist gescheitert

Nur die Entkriminalisierung von Rauschgift wird die mörderischen Kartelle vernichten. Mit militärischen Mitteln lassen sie sich nicht besiegen.

Die herrschende Drogen-Prohibitionspolitik hat einen blutigen Drogen-Weltkrieg entfesselt. Es wird erpresst, entführt und vor laufender Kamera gemordet. Leichenteile werden per Post verschickt. Zivilisten geraten in die Schusslinie von Kartellen, Polizei und Militär. In Mexiko sterben Monat für Monat fast 600 Menschen – dreimal so viele wie in Afghanistan. In Guatemala, wo der Drogenkrieg weniger im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit steht, sterben im Jahr zwölf Menschen pro 100.000 Einwohner. Das sind auf die Gesamtbevölkerung bezogen vier Mal so viele wie in Mexiko.

Während der Kampf gegen die Drogenkriminalität allenfalls zu punktuellen Erfolgen wie einzelnen Festnahmen führt, werden staatliche Strukturen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nachhaltig geschwächt. Wie sollen Polizei- und Militärmaßnahmen greifen, wenn Regierung, Streitkräfte, Polizei und Justiz in Narco-Staaten durch die Drogenmafia korrumpiert sind und Grenzen zwischen legalen und illegalen Strukturen zerfließen? Nur eine zügige, schrittweise, weltweite Entkriminalisierung des Drogenanbaus, -handels und -konsums kann diesen Krieg beenden. Er ist durch militärisch, polizeilich und juristisch gestützte Repression nicht zu gewinnen.

Im Drogengeschäft geht es um riesige Gewinne. Die Prohibition fungiert derzeit als Gewinngarant der Drogenkriminalität. Jede neue polizeiliche, militärische oder strafrechtliche Maßnahme vergrößert nur die Risikoprämien der Händler. Der größte Teil der Gewinne wird von den Großhändlern und Dealern gemacht, die an die Endkunden verkaufen. Kolumbianische Bauern erhielten 2008 etwa 450 Euro pro Kilo Kokain, Zwischenhändler zahlten den Transporteuren 1500 Euro, in Deutschland kostet das Kilo schließlich zwischen 25000 und 50000 Euro. Der Ertrag hat sich verhundertfacht. Dagegen erhalten kolumbianische Bauern für ein Kilo Kaffee einen Euro, in Deutschland zahlt man zwei bis acht Euro. Durch Prohibition wird das Produkt Droge künstlich verknappt, obwohl es wie Kaffee in unbegrenzter Menge produzierbar ist. Erst durch eine Entkriminalisierung der Produktion, des Handels und des Konsums schrumpfen die Gewinne, die Kartelle verschwinden, der Krieg ist aus.

Drogensucht muss endlich als Gesundheitsproblem und nicht als Sache des Strafrechts behandelt werden. Durch Kriminalisierung werden Aufklärung, Prävention und Behandlung der Drogenkranken behindert. Die Ansteckung mit HIV durch nicht sterile Spritzen wird durch die Illegalität von Drogenkonsum gefördert. Wir verschwenden enorme Ressourcen für Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichtsprozesse und Gefängnisaufenthalte. 2009 lag der Anteil der wegen Drogendelikten Inhaftierten in Deutschland bei 15 Prozent (ohne Beschaffungskriminalität!). Allein 2006 wurden bei uns für den Strafvollzug im Zusammenhang mit Drogendelikten rund 850 Millionen Euro ausgegeben. Hinzu kommen Kosten für Zeugenschutzprogramme, Observationen und komplizierte Maßnahmen zur Herkunftsbestimmung der Drogen. Obwohl die Drogenkriminalität bisher kaum gedämpft werden konnte, suggeriert das gewaltige Sortiment an Sanktionsmaßnahmen eine staatliche Beherrschung des Problems. Davon sind wir weit entfernt!

Radikales Umdenken nötig

Eine Entkriminalisierung von Drogen in Deutschland führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Drogenkonsum und Drogentoten. Nachdem Portugal 2001 als erstes europäisches Land den Besitz aller Drogen entkriminalisiert hat, ist keines der von manchen Prohibitions-Apologeten alptraumhaften Zukunftsszenarios – ungezügelter Drogenkonsum oder Verfall Lissabons zum touristischen Drogenparadies – eingetreten. Zwischen 2001 und 2006 sank dort die Drogenkonsumrate unter Jugendlichen von 2,5 auf 1,8 Prozent. 1999 starben noch 400 Menschen am Drogenkonsum, 2006 waren es 290.

Die Konsequenzen der Drogenbekämpfung sind gefährlicher als die Drogen selbst. Keine andere politische Strategie bringt Kriminellen, Terroristen und korrupten Beamten so viel Ertrag ein wie die Drogenprohibition. Kein anderes politisches Konzept erzeugt so viel Gewalt, Korruption und die Ausbreitung von HIV/Aids, Hepatitis und anderen Krankheiten.

Nach Jahrzehnten erfolgloser Drogenpolitik ist radikales Umdenken nötig. Als die Alkohol-Prohibition in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr Opfer forderte, Kriminalität und Banden hervorbrachte, die den Rechtsstaat bedrohten, setzten sich einige mutige Politiker für die damals höchst umstrittene Entkriminalisierung von Produktion, Handel und Konsum von Alkohol ein.

Die weltweit steigende Zahl der Opfer, die Unregierbarkeit der Narco-Staaten, die Verbindungen zum Terrorismus und die hohen Infektionsraten bei HIV/Aids sollten uns überzeugen, zu Beginn des 21. Jahrhundert mit anderen Drogen ebenso mutig zu sein.

Tom Koenigs, Grüne, ist Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Menschenrechte.

Gastbeitrag in der FR: Krieg gegen Drogen ist gescheitert

Kommentar zum Kommentar beim Deutschen Hanf Verband

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Einladung zur LAG Drogenpolitik Berlin am 09.11.2010

Liebe Mitglieder und InteressentInnen,

Das nächste Treffen der LAG Drogenpolitik Berlin findet am

Dienstag, den 09. November 2010 um 20 Uhr
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Grüne Jugend: BürgerInnen Kaliforniens für Cannabis und Klimaschutz

Berlin, 03.11.2010 – PM: BürgerInnen Kaliforniens für Cannabis und Klimaschutz

Anlässlich der Referenden in Kalifornien erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

“Wir bedauern das Scheitern des Referendums zur Cannabislegalisierung (Proposition 19), aber begrüßen die Ablehnung der Aussetzung des Klimaschutzgesetzes (Proposition 23) in Kalifornien.
Trotz des knappen Scheiterns der Proposition 19 ist das Referendum ein Meilenstein in der Geschichte der Drogenpolitik. Nie zuvor wurde so breit über eine Legalisierung von Cannabis diskutiert. Die Forderung nach einer Regulierung des Cannabismarktes und einer Entkriminalisierung der KonsumentInnen wird in den USA insgesamt immer mehrheitsfähiger. Auch in Deutschland wünscht sich laut einer aktuellen EMNID Umfrage die Mehrheit eine liberalere Cannabispolitik und selbst unter CDU-WählerInnen hat die Verfolgung von KifferInnen keine Mehrheit mehr!

Die Ablehnung der gleichzeitig abgestimmten Proposition 23 ist ein Erfolg für die Klimabewegung. Trotz vieler Millionen Spenden der Ölindustrie – auch von deutschen Firmen – und massiver Lobbyarbeit ist es ihr nicht gelungen, die Menschen in Kalifornien gegen den “Global Warming Solutions Act of 2006″ zu mobilisieren. Diese aktive Zustimmung zum Klimaschutz ist gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ein hoffnungsvolles Signal weit über die Grenzen Kaliforniens hinaus. Schwarz-Gelb sollte die Zeichen der Zeit erkennen und endlich die Stimmen der Menschen in Deutschland für den Klimaschutz und gegen Kohle- und Atomkraft hören!

Die GRÜNE JUGEND steht für eine Legalisierung von Cannabis, radikalen Klimaschutz weltweit und eine massive Ausweitung der direkten Demokratie. Nur eine Demokratisierung aller Lebensbereiche kann unsere Gesellschaft zukunftsfähig machen!”

PRESSEMITTEILUNG – GRÜNE JUGEND Bundesverband

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Bundesgeschäftsstelle unter 030 / 275 940 95 oder presse@gruene-jugend.de jederzeit zur Verfügung.

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Berlin: Sondersitzung der LAG Drogenpolitik am 13. September 2010

Liebe Leute,
die nächste Sitzung der LAG Drogenpolitik Berlin wird am 13. September 2010 um 19.30 Uhr außerplanmäßig im Berliner Abgeordnetenhaus,Niederkirchnerstr. 5, im Raum 388 stattfinden (bitte Anzeigetafel im Foyer des Hauses beachten). Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung mit der LAG Demokratische Rechte und hoffentlich auch mit der LAG Gesundheit & Soziales Berlin. Einladender Abgeordneter ist MdA Benedikt Lux.

Der einzige Tagesordnungspunk lautet Drugchecking. Ich werde dazu eine dreiteilige Präsentation vorbereiten:
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Barbara Steffens antwortet auf eine Anfrage zu der Abgabe von “weichen Drogen wie Cannabis”

Eine Anfrage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte vom 15.07.2010 auf Abgeordnetenwatch an die Grüne Abgeordnete Barbara Steffens von einem interessierten Bürger zum Thema “Abgabe von weichen Drogen, wie etwa Cannabis”:

Sehr geehrte Frau Steffens,

herzlichen Glückwunsch zur Übernahme des Ressorts für Gesundheit im Bundesland Nordrhein-Westfalen und alles Gute für die nächsten 5 Jahre.

Ich stelle Ihnen bewusst diese Frage da ich der Meinung bin das diese in Ihren Themenbereich fallen wird.

Wie Sie als Politikerin der Grünen sicherlich bestätigen können ist das Thema “Cannabis” und “weiche Drogen” inzwischen weit in unserer Gesellschaft vertreten und auch angekommen.

Meine erste Frage ist demnach, ob es in Zukunft für Sie umsetzbar scheint, das die staatlich kontrollierte Abgabe oder aber eine Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis in Nordrhein-Westfalen voran kommt?

Wie es nunmal üblich ist werden die Bürger des Landes weitestgehend über das Thema falsch oder garnicht informiert, zumal sämtliche Medien sehr viel Beeinflussung durch falsche Informationen auswirken. Desweiteren verschanzt sich demnach auch die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) hinter einer nicht durchschaubaren Mauer, vielleicht sogar um sich vor der Kritik der Öffentlichkeit zu schützen oder zu distanzieren.

Für mich ist es leicht durchschaubar: Die FDP hat an Stimmen verloren und möchte einen noch größeren Verlust nicht riskieren, zumal diese sich nie ordentlich zu dem Thema aüßerten. Bei den Grünen sieht das ganze ja schon wieder anders – und auch besser – aus.

Weiter würde ich gerne von Ihnen wissen wie sie zum Thema der staatlich kontrollierten Abgabe weicher Drogen stehen und wann Sie glauben ein solches Konzept zum einen fertig zu stellen und zum anderen in die Wege leiten zu können.

Wird das Thema in nächster Zeit angesprochen oder gilt es nach wie vor als Tabu in der Politik?

Ich – und viele andere Interessierte – zählen auf Sie und warten gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Barbara Steffens vom 18.07.2010:

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Cannabis: Dyckmans bedient alte Reflexe – PM der Grünen Bundstagsfraktion

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Cannabis: Dyckmans bedient alte Reflexe

Anlässlich der anhaltenden Diskussion um die in NRW geplante Anhebung der so genannten geringen Menge bei Cannabis erklärt Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik:

Der in NRW geplante Schritt, die sogenannte geringe Menge zu erhöhen, ist richtig. Wer, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans, selbst gegen diesen kleinen Schritt wettert, hat hier den Realitätssinn verloren.

In Deutschland konsumieren mindestens zwei Millionen Menschen mehr oder minder häufig Cannabis. Trotz nach wie vor erheblicher strafrechtlicher Risiken für die Konsumenten. Es ist offensichtlich, dass die Kriminalisierung ihren Zweck, die Abschreckung, nicht erreicht.

Die jetzt in NRW geplante geringfügige Anhebung ist keine Verharmlosung von Cannabis. Im Gegenteil. Sie ist ein erster wenn auch kleiner Schritt zu mehr Glaubwürdigkeit und damit mehr Wirksamkeit in der Cannabisprävention. Deren Ziel muss es sein, nicht jeden einmaligen oder gelegentlichen Cannabiskonsumenten zu kriminalisieren, sondern die riskanten Formen des Konsums zu vermeiden. Experten wie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen verweisen darauf seit langem. Wir empfehlen der Drogenbeauftragten daher dringend, sich von alten Reflexen zu lösen.

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
PM Nummer 0961 – Datum: 17. August 2010
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August: Treffen der LAG Drogen Berlin

Liebe Mitglieder und InteressentInnen,

Das nächste Treffen der LAG Drogen Berlin findet am

  • Dienstag, den 10. August 2010 um 20 Uhr
  • im Igelbüro-Laden der Grünen Kreuzberg-Friedrichshain, Dresdener Str. 10, statt.

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Antrag zu Drug-Checking von der Grünen Fraktion im Bundestag

Anbei der vergangene Woche von der Fraktion beschlossene Antrag zum Thema Drugchecking. Der Antrag geht noch vor der Sommerpause ins Plenum:
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