Psychosen und Abhängig von Cannabis
Cannabis ist eine gefährliche Droge. Man kann an Psychosen erkranken und abhängig werden.
Keine Droge ist harmlos. Welche gesundheitlichen Risiken der Cannabiskonsum beinhaltet, hängt in erster Linie von der konsumierten Menge und der Art des Konsums ab. Für die Behauptung, dass einmaliger oder gelegentlicher Cannabiskonsum schädlich ist, gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg (außer Cannabisrauchen). Als problematisch wird hingegen täglicher oder täglich mehrmaliger Konsum eingeschätzt. Dieser kann zu einer psychischen Abhängigkeit und damit ggf. zu Entzugserscheinungen führen, die sich sich zum Beispiel durch Schlaflosigkeit und Unruhe äußern. Auch wird einigen Studien zufolge bei jungen Menschen mit einer entsprechenden Anlage das Risiko des Ausbruchs einer Psychose oder einer schizophrenen Psychose begünstigt. Wird Cannabis geraucht, ergibt sich zudem eine dem Tabakkonsum vergleichbare Schädigungswirkung mit Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen etc.
Was sind die akuten Wirkungen des Cannabisgebrauches? Die meisten Wirkungen betreffen die Psyche. Der insbesondere durch das THC erzeugte Rauschzustand führt zu leichter Euphorie, zu einer Veränderung der Zeitwahrnehmung und Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Bei hohen THC-Dosen können Angstzustände hervorgerufen werden. Zudem bewirkt akuter Cannabisgebrauch unter anderem eine Verminderung der Reaktionsfähigkeit, der Aufmerksamkeit und der Feinmotorik.
Weitere Mythen rund um Cannabis
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