Zur Linken-Forderung nach Cannabis-Clubs erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:
„Die Kriminalisierungsspolitik von Drogenkonsumenten ist gescheitert. Deshalb fordern wir Grüne unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabeform bei weichen Drogen über lizenzierte Drogenfachgeschäfte. Hinzu kommt die medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin, Substitutionstherapien und Abstinenzangebote ebenso wie bedarfsgerechte psychosoziale Betreuungsangebote und Maßnahmen zur Schadensminderung wie Spritzentauschprogramme, Einrichtung von Drogenkonsumräumen und die Ermöglichung von Drug-Checking-Programmen.
Die Politik der Kriminalisierung von Konsumenten führt generell in die Sackgasse. Schwerstabhängige brauchen Hilfe, keine Strafverfolgung. Die Linke Idee von Cannabis-Clubs greift deshalb zu kurz. Drogenpolitik ist Gesundheitspolitik und eine Fokussierung auf Cannabis verkennt die Problematik der Kriminalisierung von Schwerstabhängigen. Wer sein Leben nicht mehr ohne Drogenkonsum gestalten kann, braucht weder die Polizei im Rücken noch eine Mitgliedschaft im Cannabis-Club.“
Via dem Informationsdienst von Volker Beck MdB,
Volker Beck MdB
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer
und Menschenrechtspolitischer Sprecher
der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bundestagsbüro Berlin
Volker Beck MdB
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